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Bildungscamp Christes e.V.

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Auswahl der Teilnehmer

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"Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kunstwerk,
mach' es wenigen recht; vielen gefallen ist schlimm."

Friedrich von Schiller
* 1759 † 1805

1. Aufgabe der Schule

Die Ausschreibung der Angebote erfolgt durch das Bildungscamp Christes e.V. und geht über die Staatlichen Schulämter an die Grundschulen, Regelschulen und Gymnasien. Um die Verbindung mit dem schulischen Angebot herzustellen, sollten besonders Kinder, für die das Angebot eine Herausforderung sein könnte durch die Klassen- oder Fachlehrer angesprochen werden. Kinder der ersten Klasse müssen über herausragende Fähigkeiten im sozialen und intellektuellen Bereich verfügen, da sie im Camp überwiegend ältere Lernpartner haben. Das sinnerfassende Lesen darf keinerlei Schwierigkeiten bereiten.

Folgende Merkmale können dem Lehrer als Hilfe bei der Auswahl von Kindern dienen (siehe ThILLM- Reihe „Impulse“ Heft 11 s.18):

  • hohes Detailwissen in einzelnen Bereichen
  • ungewöhnlicher Wortschatz für das Alter
  • ausdrucksvolle flüssige Sprache
  • gutes Gedächtnis, merken sich Fakten schnell
  • durchschauen Ursache-Wirkungs-Beziehungen
  • erkennen schnell Zusammenhänge und zugrunde liegende Prinzipien
  • finden leicht gültige Verallgemeinerungen
  • können außergewöhnlich gut beobachten
  • lesen sehr viel von sich aus
  • denken kritisch unabhängig und wertend
  • sind bei Routineaufgaben oft gelangweilt
  • gehen in Problemen völlig auf
  • arbeiten gern unabhängig individualistisch
  • können gut abstrahieren

Ideal wäre es, wenn das Kind bereits besondere Fördermöglichkeiten im Rahmen des schulischen Lernens erhält. Da auch zu beachten ist, dass aufgrund ständiger Unterforderung unliebsame Verhaltensweisen beim Kind auftreten können ist nicht auszuschließen, dass mitunter Probleme im Verhalten oder auch in Teilbereichen des Lernens vorhanden sein können. Im Zweifelsfall ist es deshalb günstig den Schulpsychologischen Dienst mit einzubeziehen.
Möglicherweise sind gerade die Erfahrungen im Camp geeignet, hier neue Motivation für schulisches Lernen zu setzen.

2. Beteiligung der Eltern

Die Eltern treffen die Entscheidung über die Teilnahme. Dabei sollte das Kind unbedingt einverstanden sein und sich eine Woche im Camp selbst zutrauen. Die Eltern stellen auch den entsprechenden Antrag. Die Schule gibt auf dem Antrag eine Stellungnahme zur Genehmigung ab. Im GS-Bereich entscheidet das Schulamt über die Teilnahme.

Da das Camp eine schulische Veranstaltung darstellt, erfüllen die teilnehmenden Kinder an diesem Lernort während der Kurswoche ihre Schulpflicht.

Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Freizeitbetreuung tragen die Eltern. Dieser Eigenanteil beträgt für die Grundschulcamps (nur Thüringen) 150 €. Für den Sekundarbereich in Zella-Mehlis beträgt der Eigenanteil in der Regel 150 € bzw. entsprechend der Angabe in der Ausschreibung im Kalender.

Die An- und Abreise muss ebenfalls von den Eltern organisiert und durchgeführt werden. Sie liegt in deren Verantwortung. Zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften erkundigen Sie sich bitte beim Schulamt oder beim Veranstalter, welche Schüler aus dem Schulamtsbereich noch in das Camp fahren.

 
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